Kündigungsschutz Eschborn & Oberursel

Das Kündigungsschutzgesetz unterscheidet zwischen dem allgemeinen Kündigungsschutz, der für jeglichen Arbeitnehmer gilt, sowie dem besonderen Kündigungsschutz, den eine bestimmte Gruppe von Personen genießt.

Allgemeiner Kündigungsschutz

Nach allgemeinem Kündigungsschutz gilt: Sofern ein Arbeitsverhältnis ohne Unterbrechung 6 Monate bestanden hat und der Betrieb eine gewisse Anzahl von Arbeitnehmern aufweist, ist eine Kündigung rechtsunwirksam, wenn sie sozial ungerechtfertigt ist. Sozial ungerechtfertigt ist eine Kündigung u.a. dann, wenn sie nicht personenbedingt, verhaltensbedingt oder betriebsbedingt ist. Weiterhin greift der Kündigungsschutz auch dann, wenn der zu kündigende Arbeitnehmer an anderer Stelle weiterbeschäftigt werden kann, ggf. mit zumutbaren Umschulungen. Der Arbeitgeber ist hierbei in der Beweislast, Tatsachen darzulegen, die die Kündigung bedingen.

Besonderer Kündigungsschutz

Bestimmte Personengruppen unterliegen dem besonderen Kündigungsschutz, d.h. eine Kündigung ist nur unter strikten Bedingungen möglich oder auch ausgeschlossen. Unter den besonderen Kündigungsschutz fallen u.a. schwerbehinderte Menschen (Kündigung nur mit Zustimmung des Integrationsamts), Schwangere, Mütter, Personen in der Elternzeit oder Auszubildende.

Darüber hinaus genießen auch Personen in bestimmten Funktionsstellen einen besonderen Kündigungsschutz, wie z.B. Mitglieder des Betriebsrats, Datenschutzbeauftragte, Gemeindevertreter oder Wahlvorstandsmitglieder.

Anwalt Kündigungsschutz Eschborn & Oberursel

Wer eine Kündigung erhalten hat, sollte schnell reagieren, denn die Fristen im Arbeitsrecht sind kurz. Anwalt Dietmar Schoßland und Anwältin Sonja Moser haben ihren Fokus voll und ganz auf das Arbeitsrecht gesetzt und sind somit die idealen Ansprechpartner bei Fragen und Hilfe zur Vorgehensweise im Kündigungsschutz und stehen Mandanten aus dem Raum Eschborn, Oberursel und auch näheren umliegenden Städten zur Verfügung.

Kündigungsschutzklage Eschborn & Oberursel

Wer gegen eine erhaltene Kündigung vorgehen möchte, sollte dies nicht durch schriftlichen Widerspruch beim Arbeitgeber tun. Dies ist schlichtweg unwirksam und bedeutet verlorene Zeit. Stattdessen muss umgehend, spätestens innerhalb von 3 Wochen ab Zugang der Kündigung, eine Kündigungsschutzklage beim Arbeitsgericht eingereicht werden.

Anwalt Kündigungsschutzklage Eschborn & Oberursel

Die Vertretung durch einen erfahrenen Anwalt – idealerweise fachanwaltliche Vertretung wie z.B. durch Herrn Schoßland oder Frau Moser – ist bei Kündigungsschutzklagen empfehlenswert, da es beim Aufsetzen der Klageschrift einige Feinheiten zu beachten gilt. Neben einiger formaler Vorgaben, muss aus der Kündigungsschutzklage genau hervorgehen, gegen welche Kündigung sich die Klage richtet und was das Ziel der Klage ist.

Wer nicht beabsichtigt das Arbeitsverhältnis fortzusetzen, kann statt einer Kündigungsschutzklage auch eine Abfindung erstreiten. Eine Abfindung zu erhalten, ist jedoch nicht zwingend gegeben! Die Chancen müssen im Einzelfall mit einem Anwalt besprochen und abgewogen werden, besuchen Sie uns für ein persönliches Gespräch in unseren Kanzleiräumen in Eschborn oder der Niederlassung in Oberursel.